„The dilemma that Europe faces is even more intractable than either the Atlanticists or the ‚post- Atlanticists‘ suggest.”

cisgbonn Allgemein, Transatlantische Beziehungen

In ihrem Policy Brief mit dem Titel „Atlanticist and “Post-Atlanticist” Wishful Thinking“ setzen sich Hans Kundnani und Jana Puglierin mit den verschiedenen Standpunkten im Rahmen der Debatte um die Zukunft der transatlantischen Beziehungen auseinander.
Sowohl bei den ‚Atlantikern‘  als auch bei den ‚Post-Atlantikern‘ stellen sie eine Vernachlässigung wichtiger Teilaspekte in deren Argumentation fest. Während die ‚Antlantiker‘ die Signifikanz der geänderten außenpolitischen Haltung, bereits seit Barack Oabama, verkennen, unterschätzten die ‚Post-Atlantiker‘ die Abhängigkeit Europas von den USA in sicherheitspolitischen Fragen.
Beide Seiten kommen schließlich zu einem ähnlichen Ergebnis, indem sie eine Aufgliederung der transatlantischen Beziehungen in Bereiche fordern, in denen Europa weiterhin auf die Zusammenarbeit mit den USA setzt und in denen Europa mehr Verantwortung übernimmt und unabhängiger agiert.
Kundnani und Puglierin sehen dieses Fazit jedoch kritisch und verweisen auf die Problematik und Hürden einer teilweisen Loslösung, die durch die Unberechenbarkeit Donald Trumps noch verkompliziert werden. Jedoch sind auch sie der Auffassung, dass Europa wegen der nur schwer einzuschätzenden Situationen zukünftig mehr strategische Autonomie benötige.

Den gesamten Essay können sie hier nachlesen und in PDF-Form downloaden.