Transatlantische Beziehungen

Analysen zur US Wahl 2016
Podiumsbeiträge
Zeitungsartikel
Interviews

Strategische Fragen der G20
von Dr. Hans-Dieter Heumann

Die Abschlusserklärung des G20 Gipfels und dessen Bedeutung für die internationalen Beziehungen ist es wert, genauer betrachtet zu werden. Hans-Dieter Heumann, assoz. Direktor des CISG und ehemaliger deutscher Botschafter, ordnet die wichtigsten Ergebnisse des Gipfels ein:

 

 

„Der Anfang vom Ende der liberalen Weltordnung?“
James D. Bindenagel im Bulletin Außen- & Sicherheitspolitik

In seiner bisherigen Amtszeit erließ US-Präsident Donald Trump eine Flut an präsidialen Dekreten, die zusammen mit seinen inkohärenten Aussagen die Welt geschockt und zu Rissen in der liberalen Weltordnung beigetragen haben. Eine Weltordnung, die nach dem Zweiten Weltkrieg gemeinsam von USA und Europa aufgebaut wurde und die sich derzeit ohnehin durch Flüchtlingsproblematik, territoriale Streitigkeiten im asiatisch-pazifischen Raum, Ukraine-Konflikt in Europa und ISIS und syrischen Bürgerkrieg im Mittleren Osten in einem chaotischen Zustand befindet

 

 


„With Trump, Europe at End of Era“
Prof. James D. Bindenagel interviewed by Kevin O’Brian (Handelsblatt – Global)

On Feburary 3, Prof. James D. Bindenagel, Head of the CISG, was interviewed by Kevin O‘ Brian, Handesblatt Journalist.


„Trump muss konstruktive Strategien entwickeln“
Interview mit Prof. James D. Bindenagel im Bonner General Anzeiger

Viele Fragen sind offen, bekennt Prof. James D. Bindenagel (66) im Gespräch mit dem General-Anzeiger. Er leitet das Center for International Security and Governance (CISG) an der Uni Bonn. 30 Jahre arbeitete er im diplomatischen Dienst der Vereinigten Staaten. 1996 und 97 als Botschafter in Bonn. Das Gespräch führte Helge Matthiesen.

Jeder Anfang bietet Chancen: Können Sie dem Start von Donald Trump positive Seiten abgewinnen?


Inkohärenz als Politik
Beitrag von Prof. James D. Bindenagel im Journal „Internationale Politik und Gesellschaft“

Der Populismus Donald Trumps ist ein Stresstest für die amerikanische Demokratie, deren Bindung an die gemeinsamen Werte der transatlantischen Beziehungen und die liberale Weltordnung an sich.

Europa wird stärker an der auf gemeinsamen Werten basierenden transatlantischen Partnerschaft arbeiten müssen, indem es mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernimmt, sich gegen den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien wehrt und weiter für den freien und fairen Handel eintritt.


Stresstest für die Demokratie
Kommentar von Prof. James D. Bindenagel in der Süddeutschen Zeitung

Donald Trump hat sich mit einer Wutkampagne die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten gesichert. Er fachte den Ärger über die sinkenden Einkommen der Mittelschichten an, er nährte den Verdruss über den Identitätsverlust vieler Amerikaner und ihre Wut auf das Establishment. Trump schürte die Angst vor Immigranten und Muslimen, beleidigte das Militär, Menschen mit Behinderung, Frauen und andere. Er war schamlos populistisch und förderte so die tiefe Unzufriedenheit in Teilen der Bevölkerung zutage, die getragen ist von zwei unvollendeten und teuren Kriegen sowie der Weltwirtschaftskrise mit ihrem schleppenden Wachstum. Zudem zählte Trump auf die Angst weißer Amerikaner, Einwanderer könnten sie ihrer Identität berauben. Sein Wahlkampf ist wie ein Stresstest für die amerikanische Demokratie mit ihrem Bekenntnis zur Menschenwürde. Trump hat gewonnen. Jetzt muss er regieren.

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Trump und Europa
Kommentar von Dr. Hans-Dieter Heumann

Es ist aufgefallen, dass Bundeskanzlerin Merkel ihre Zusammenarbeit mit dem designierten amerikanischen Präsidenten an die Beachtung der gemeinsamen Werte geknüpft hat. Normalerweise wird die transatlantische Gemeinschaft als gegeben angesehen. Könnte sich dies ändern?



ZDF-Dokumentation
Geliebt, gehasst, gefürchtet: Die US-Präsidenten und die Deutschen

Amerikanische Präsidenten schaffen es, wie wohl keine anderen, ausländischen Regierungsoberhäupter, die Deutschen gegen sich aufzubringen oder für sich zu gewinnen. In der ZDF-History Dokumentation vom 13.11.2016, wird das Verhältnis der Deutschen zu verschiedenen US-Präsidenten beleuchtet. Unter anderem gibt Prof. James D. Bindenagel  seine Einschätzung zum Verhältnis der Deutschen zu ehemaligen und künftigen Staatsoberhäuptern jenseits des Atlantiks ab.

Schauen Sie sich die Dokumentation in der ZDF-Mediathek an: – Zur Dokumentation –


Interview on the U.S. Election
with Prof. James D. Bindenagel

JD_close-upRecently, Professor James D. Bindenagel was invited to give an interview to the Vietnamese newspaper Lao Động.
In the interview, Prof. Bindenagel discusses the U.S. Election and the apparent division, not only between Republicans and Democrats, but also between the two nominees. Further, Trump’s remarks on international issues such as the Nuclear Non-Proliferation, the wall to Mexico, and Trump’s stance on the future of NATO were topics of the interview.

 


U.S. Presidential Election 2016: Implications for Transatlantic Relations
by Prof. James D. Bindenagel

November 8 is Election Day in America.  The U.S. has not one national election, but fifty state elections with 135 million voters, 538 Electors in the Electoral College.  270 Electors’ votes are needed to win.
Hillary Clinton’s lead in the national polls has dropped from 12 points to 6 and now to 2 in the last days. Swing states are decisive and if the voting is close a majority in the Electoral College can be determined by just a few hundred thousand votes, not millions. Can Donald Trump win? Yes, it is possible…


WDR 5 – Tagesgespräch: „The winner is: … Trump!“
Zu Gast: Prof. James D. Bindenagel

Am 9. November 2016 war Prof. James D. Bindenagel beim WDR 5 Tagesgespräch zu Gast. Es ging um die Frage, was nun vom neuen Präsidenten Trump zu erwarten sei? Hörerinnen und Hörer des WDR reifen an und diskutierten zu dieser Frage. Die Moderation übernahm Thomas Koch vom WDR.

Hören Sie sich den Adio-Podcast der Diskussion an:


„Nacht der Entscheidung – Clinton oder Trump?“ – Phoenix Runde vom 08.11.2016
mit Prof. James D. Bindenagel

Während der Wahlnacht diskutierte Prof. James D. Bindenagel (U.S. Botschafter a.D.) mit Alison Smale (New York Times), Prof. Eberhard Sandschneider (Politikwissenschaftler FU Berlin) und Ralph Freund (Vizepräsident Republican Overseas) in der Phoenix Runde.

Unter anderem wurden folgende Fragen diskutiert:

Was sind die Folgen eines möglichen Sieges von Donald Trump?
Wird sich die USA weiter spalten?
Wie wird sich die Außenpolitik unter Donald Trump verändern und was sind die Implikationen für Europa?


NZZ-Podium – Wahlen USA – 3. November 2016
Podiumsteilnahme Prof. James D. Bindenagels

Am 3. November 2016 lud die Neue Zürcher Zeitung zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wahlen USA“. Im Zentrum stand die Frage nach der Bedeutung der Innen- und Wirtschaftspolitik im US-Präsidentschaftswahlkampf. Denn Verlierer der Digitalisierung, Globalisierung und immer komplexer werdenden Weltpolitik werden den Wahlausgang signifikant beeinflussen. Es geht um die Frustration der Mittelklasse.

Nebst dem Henry-Kissinger Professor und Leiter des CISG, Prof. James D. Bindenagel, diskutierten Prof. Dr. Stephan Bierling, Professor für internationale Politik an der Universität Regensburg, und Eric Gujer, Chefredakteur Neue Zürcher Zeitung.

Schauen Sie sich den Video-Podcast der Diskussion an:

Oder laden Sie sich das Statement von Prof. Bindenagel herunter:


Diskussionsveranstaltung
„Welcher Präsident, welches Amerika?“ der DGAP 
mit Prof. James D. Bindenagel am 1. November 2016

size708x398Zusammen mit Dr. Daniela Schwarzer (Direktorin des Forschungsinstituts der DGAP), Jürgen Trittin (MdB) und Dr. Josef Braml (Leiter der Redaktion und Geschäftsführender Herausgeber, DGAP-Jahrbuch) diskutierte Professor James Bindenagel am 1. November bei der Veranstaltung „Welcher Präsident, welches Amerika?“ der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik über die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dietmar Ringel (Moderator rbb).

Leidenschaftlich debattiert wurde über die zunehmende Polarisierung und Zersplitterung innerhalb der politischen Lager in den USA und den Hass von Teilen der Bevölkerung auf das politische Establishment. Den Podcast der Veranstaltung, in dem auch die Implikationen der Wahl für Europa und Deutschland thematisiert werden, können Sie sich hier anhören:


Phoenix-Runde „Vier Wochen vor der Wahl – Ist Trump erledigt?“ am 11. Oktober 2016
Prof. James D. Bindenagel

Prof. James D. Bindenagel

Am Dienstag, den 11. Oktober 2016, war Prof. James D. Bindenagel in der phoenix Runde zum Thema „Vier Wochen vor der Wahl – Ist Trump erledigt?“ als Experte zu Gast.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Umfrageergebnisse, des zweiten TV-Duells zwischen Donald Trump und Hilary Clinton, aber auch des Video-Skandals um Trumps sexistische Äußerungen diskutierte er dort unter der Moderation von Alexander Kähler mit Prof. Christian Lammert, Professor für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk und Ralph Freund, Vizepräsident Republicans Overseas.

 

 

Die komplette Diskussion können Sie hier sehen: