Veranstaltungen 2016


Ringvorlesung: „Herausforderungen für das Moderne Völkerrecht“
am 12. Dezember 2016

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Die dritte Veranstaltung der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ fand am 12. Dezember unter dem Titel „Herausforderungen für das moderne Völkerrecht“ statt. Hierbei referierte der Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und des Instituts für Völkerrecht an der Universität Bonn, Prof. Dr. DDr. h.c. Matthias Herdegen über neue Möglichkeiten, das Völkerrecht an die Herausforderderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen.

Der Leiter des CISG der Universität Bonn, Professor James D. Bindenagel, begrüßte die anwesenden Gäste und sprach einleitende Worte über die Notwendigkeit der Stärkung des internationalen Rechts, insbesondere in Zeiten globaler politischer Herausforderungen. Er zeigte sich besorgt, dass die heutigen politischen Führer zu oft auf „das Recht des Stärkeren anstatt auf die Stärke des Rechts“ gesetzt hätten.


Ringvorlesung: „Machtspiele: Türkische und russische Perspektiven“
am 05. Dezember 2016

dsc_0055Am 5. Dezember 2016 lud das Center for International Security and Governance (CISG) zur zweiten Veranstaltung der Ringvorlesung „Internationale Sicherheit im 21. Jahrhundert“ ein, die den Titel „Machtspiele: Türkische und russische Perspektiven” trug. Es referierten Frau PD Dr. habil. Gülistan Gürbey von der Freien Universität Berlin und Herr Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder vom Bonn International Center for Conversion (BICC) über die Türkei und Russland.

Zu Beginn begrüßte Dr. Hans-Dieter Heumann in seiner Rolle als assoziierter Direktor des CISG die Gastredner und das Publikum und betonte die Bedeutung Strategischer Studien, denen das CISG besondere Beachtung schenkt. Er wies darauf hin, dass laut einer Studie der Körber Stiftung weite Teile der deutschen Bevölkerung eine größere Rolle Deutschlands in der Welt befürworten würden. Diese Tatsache mache eine akademische und politische Auseinandersetzung mit Deutschlands „neuer Rolle“ umso dringlicher.


First International Security Forum at the CISG in Bonn
on November 21, 2016

The United States (U.S.) presidential election marks a turning point in U.S. security policy. On November 21, 2016, the Center for International Security and Governance (CISG) in cooperation with the American Institute for Contemporary German Studies of the Johns Hopkins University Washington D.C. (AICGS) hosted the Bonn Security Forum to provide a platform for expert discussion over the future of U.S. foreign and security policy as well as Germany’s role in conflict prevention, management and resolution. After a campaign marked by isolationist statements and strong skepticism of Euro-Atlantic security cooperation, Trump’s election has sparked uncertainty and anxiety over the future of U.S. global engagement. How will international responsibility for the resolution of violent conflict in the Middle East and Eastern Europe be shared in the future? And how can global security problems such as energy scarcity, climate change, cyber risks and migration be managed jointly under conditions of growing unilateralism and resurgent nationalism in Europe and the U.S.? Policy practitioners and academic experts discussed these topics and the future of transatlantic relations with a special focus on Germany’s role in a day-long forum with high-profile panels.


Discussion event „The German-American Security Partnership after the U.S. Election“
on November 21, 2016

podiumThe panel discussion moderated by Daniela Schwarzer (Otto-Wolff-Director, Think Tank, German Council on Foreign Relations) on the topic of “The German-American Security Partnership after the U.S. Election: Confronting New Challenges” was the final session of a day-long Security Forum held at the Center for International Security and Governance in Bonn. After two keynote speeches by Jeffrey Hovenier (Minister-Counselor for Political Affairs, U.S. Embassy Berlin) and Dr. Thomas Bagger (Head of Policy Planning at the German Federal Foreign Office), both speakers joined a panel discussion with General Klaus Naumann (German Army General [ret.], Former Chairman of the NATO military Committee) and Ambassador Steven Pifer (Director of the Brookings Arms Control and Non-Proliferation Initiative at Brookings; Former U.S. Ambassador to Ukraine), focusing on the aftermaths of the US election and their implications for the future of the German-American Security Partnership.


Diskussionsveranstaltung „Deutschlands globale Rolle: Eine ‚nachdenkliche Macht‘?“
am 14. November 2016

dsc_0062Am Montag, den 14. November 2016, fand im Festsaal der Universität Bonn die öffentliche Diskussionsveranstaltung „Deutschlands globale Rolle: Eine ‚nachdenkliche Macht‘?“ des CISG statt.

Bei der Veranstaltung diskutierten Dr. Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Prof. Dr. Dominik Geppert, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Bonn und Prof. James D. Bindenagel, Leiter des CISG.

 


Diskussionsveranstaltung „Im Namen des Islam – Religion als Mittel zum Zweck“
am 14. Juli 2016

Am Donnerstag, den 14. Juli 2016, war der ägyptische Großmufti Dr. Shawki Allam im Rahmen der Veranstaltung „Im Namen des Islam – Religion als Mittel zum Zweck“ zu Gast am Center for International Security and Governance (CISG).

Im Anschluss an seinen Vortrag diskutierte er mit den anderen Referenten, Ahmad Mansour, Diplom-Psychologe und Programm-Direktor bei der European Foundation for Democracy, Prof. Dr. Sabine Damir-Geilsdorf (Islamwissenschaftlerin an der Universität Köln) und Prof. James Bindenagel (Leiter des CISG) in der von Prof. Dr. Christine Schirrmacher geleiteten Podiumsdiskussion über die Zusammenhänge zwischen Islam und Extremismus sowie den interreligiösen Dialog.


Fachkolloquium „Quo vadis – Die NATO nach dem Gipfeltreffen in Warschau“
am 12. Juli 2016

Beim Fachkolloquium „Quo vadis – Die NATO nach dem Gipfeltreffen in Warschau“ im Anschluss an das Gipfeltreffen des nordatlantischen Verteidigungsbündnisses am 8. und 9. Juli in Polens Hauptstadt hatte das CISG die Experten Dr. Karl-Heinz Kamp (Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik), Prof. Dr. Carlo Masala (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. DDr. h. c. Matthias Herdegen (Direktor des Instituts für Völkerrecht, Universität Bonn) und Egon Ramms (General a. D. des Heeres der Bundeswehr) zu Gast.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten wissenschaftliches Personal und Studenten der Universität Bonn in der von Professor James Bindenagel  (Leiter des CISG) und Dr. Hans-Dieter Heumann (Botschafter a. D.) geleiteten Fragerunde mit den Referenten.


Diskussionsveranstaltung „Die Bedeutung von Diplomatie in der Syrienkrise“
am 29. Juni 2016

Am Mittwoch, den 29. Juni 2016, fand im Festsaal der Universität Bonn die öffentliche Diskussionsveranstaltung „Die Bedeutung von Diplomatie in der Syrienkrise“ des CISG statt.

Bei der von Michael Kolz (stellvertretender Programmgeschäftsführer, phoenix) moderierten Paneldiskussion debattierten Kent Logsdon (Gesandter der US-Botschaft in Berlin), Dr. Klaus Scharioth (ehemaliger deutscher Botschafter in den USA) und Dr. Usahma Darrah (Berater Syrische Nationale Koalition).

 


Diskussionsveranstaltung „Cyber Security in the 21st century – Is there a Balance between Security, Privacy and Surveillance?“
am 15. Juni 2016

GMF_PanelAm Mittwoch, den 15. Juni 2016, fand unsere Diskussionsveranstaltung zum Thema „Cyber Security in the 21st century – Is there a balance between security, privacy and surveillance?“ im Rahmen des Global Media Forums 2016 statt.

Es diskutierten Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Stefan Heumann Ph.D., Mitglied der Geschäftsführung bei der stiftung neue verantwortung, Prof. Dr. Matthew Smith, Professor für Informatik an der Universität Bonn, sowie Wolfgang Kopf, Leiter des Zentralbereichs Politik und Regulierung der Deutschen Telekom. Die Moderation übernahm Zulfikar Abbany, Journalist bei der Deutschen Welle.


Buchvorstellung „Amerika stellt die Weichen – Die Supermacht im Umbruch“
am 7. März 2016

2016_03_07_USA-Buchvorstellung_Podium2Das Center for International Security and Governance und die Bonner Akademie luden am 7. März 2016 zur Buchvorstellung „Amerika stellt die Weichen – die Supermacht im Umbruch“. Als Podiumsgäste durften Tom Buhrow, Intendant des WDR und langjähriger USA-Korrespondent, Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, Michael R. Keller, US-Generalkonsul in Düsseldorf, und Julius van de Laar, Kampagnen- und Strategieberater sowie 2008 als einziger Deutscher im Wahlkampf für Barack Obama tätig, begrüßt werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jan Philipp Burgard, Journalist und Mitherausgeber des Buches.


Diskussionsveranstaltung „Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel“
am 4. März 2016

In Kooperation mit dem Center for International Security and Governance richtete die Bonner Akademie am 4. März 2016 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel“ aus. Zu Gast waren Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Botschafter Prof. Dr. Wolfgang Ischinger, der das Amt des Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz innehat, und Bundesminister a.D. Ronald Pofalla, Vorsitzender des Petersburger Dialogs. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteurund Moderator von Phoenix.


Diskussionsveranstaltung „Entwicklung in China und die chinesisch-deutschen Beziehungen“
am 27. Januar 2016

Am 27. Januar war der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Shi Mingde, bei der Kooperationsveranstaltung der Bonner Akademie und des Center for International Security and Governance (CISG) im Bonner Universitätsforum zu Gast und referierte über „Entwicklung in China und die chinesisch-deutschen Beziehungen“. An der anschließenden Diskussionsveranstaltung mit Botschafter Shi nahmen außerdem der ehemalige Bundesminister und Chinaexperte Rudolf Scharping und der Leiter des außenpolitischen Ressorts der Süddeutschen Zeitung, Stefan Kornelius, teil. Moderiert wurde die Runde von Auslandskorrespondentin Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk.