Zeitenwende? Zukunft und Wandel der deutschen Außenpolitik

cisgbonn Allgemein

Podiumsdiskussion

11. Juli 2017
18-20 Uhr (c.t.)
Festsaal, Hauptgebäude der Universität Bonn
Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Anmeldung: https://goo.gl/WbKjtp und cisg-veranstaltungen@uni-bonn.de

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl und der sich grundlegend im Wandel befindlichen Rolle Deutschlands und Europas in der Welt muss die außen- und sicherheitspolitische Ausrichtung Deutschlands überdacht werden. Die deutsche und europäische Politik wird durch den anhaltenden Konflikt in Syrien, die Flüchtlingskrise sowie die globalen Machtverschiebungen durch die neue US-Administration vor neue Herausforderungen gestellt. Auch Deutschlands außenpolitische Rolle in der Europäischen Union, besonders in Anbetracht des Brexit-Votums wird weiterhin kontrovers diskutiert.

Wie kann Deutschland als Land in der Mitte Europas einerseits das allmähliche Auseinanderbrechen der Europäischen Union durch Reforminitiativen umkehren, andererseits europäische Werte gegenüber einem aggressiven Russland verteidigen und gleichzeitig die Fundamente der transatlantischen Partnerschaft erhalten? Welche Rolle werden die zentralen Komponenten deutscher Außen- und Sicherheitspolitik in Zukunft spielen? Wie wird Deutschlands Rolle innerhalb kollektiver Sicherheitsstrukturen in Zukunft aussehen? Welche Bedeutung kommt der transatlantischen Partnerschaft als traditionellem Eckpfeiler deutscher Sicherheit heute noch zu?

 

Diskutanten

Dr. Rolf Mützenich
Stellv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte

Jürgen Hardt
Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Moderation:
Dr. Anna Sauerbrey
Abteilungsleiterin Meinung/Causa, Der Tagesspiegel